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2. Mira Alfassa - Die Mutter

 


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Sacred Chants of Shakti

 

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          Mutter_jung - Mona Lisa

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          8 Mutter mit langem weißem Kleid_sitzend

          11 Mutter nachWeggangAurobindos groß

          12 Mutter - MiraAlfassa  Gespräche

          15 Mutter - MiraAlfassa_signed Ausschnitt lichter

          Mutter aufm Balkon mit Flutlicht kontraster

 

 


 


Mira Alfassa - Die Mutter

Symbol Mutter Messing 0,2

 

"Die Mutter und ich stehen für dieselbe Kraft in zwei Formen -
Ishwara-Shakti, Purusha-Prakriti sind nur die beiden Seiten
des einen Göttlichen (Brahman)."

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"Das Bewusstsein der Mutter ist das göttliche Bewusstsein,
und das Licht, das von ihm herabkommt, ist das Licht
der göttlichen Wahrheit."

<>

"Das Bewusstsein der Mutter und mein Bewusstsein sind dasselbe,
das eine Göttliche Bewusstsein in Zweien,
weil dies für das Spiel notwendig ist.
Nichts lässt sich vollbringen ohne ihr Wissen und ihre Kraft,
ohne ihr Bewusstsein.
Wenn jemand wirklich ihr Bewusstsein spürt,
sollte er wissen,
dass ich dahinter stehe, und wenn er mich fühlt,
gilt dasselbe für ihres.
Aus der Sicht der Wahrheit gibt es keine solche Trennung."

<>

"Es gibt nur eine Kraft, jene der Mutter - oder wenn Du so willst,
die Mutter ist Sri Aurobindos Kraft."

<>

"Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Pfad der Mutter und dem meinen;
wir haben und hatten stets denselben Pfad, den Pfad,
der zur supramentalen Wandlung und göttlicher Verwirklichung führt;
nicht nur am Ende,
sondern von Anfang an waren sie derselbe."

<>

"Was getan wird, soll die Manifestation des Supramentals
im Erdbewusstsein bis zur Erde herab vorbereiten,
daher kann es nicht allein für das Physische meiner selbst
oder der Mutter geschehen.
Wenn das Supramental in unser Physisches herabkommt,
so würde das bedeuten, dass es in die Materie herabgekommen ist,
und daher gibt es keinen Grund,
warum es sich nicht in den Sadhaks manifestieren sollte."
aus dem Buch: Sri Aurobindo. Über sich selbst. Verlag: Hinder + Deelmann
 



Übrigens war Mira Alfassa in einer ihrer früheren Inkarnationen Jeanne d’Arc („die Jungfrau von Orléans“)
Quelle: Georges Van Vrekhem: Mutter: Die Geschichte ihres Lebens: Die Biographie. Kapitel 14
 

Jeanne_d'Arc - Mira Alfassa_Die Mutter_Selbstbildnis
                          ....                   

Jeanne d’Arc

.   Mira Alfassa ("Mutter") Selbstbildnis 1935

.Mutter im Ashram auf dem Balkon 1959.

                       

 

          Die ausführlichste Beschreibung von ‘Mutters’ Vita, über die jahrzehntelange Transformationsarbeit und ihrer
          phänomenalen Hingabe an das gemeinsame Werk findet man wohl in den Büchern von SATPREM.

          1. Satprem: Das Mental der Zellen.

            „Mit zweiundzwanzig… nahm ich das Leben, dieses falsche Luder, im Zorn auf den Schoß und sagte ihm:
            ‚Jetzt, unter uns zweien, wirst du mir dein Geheimnis verraten, ohne Ausreden - dein Geheimnis, nicht das
            der Bücher, der Maschinen, der Wissenschaft, nicht das des Westens oder des Ostens, keines Landes, sondern d
            as des Landes der wahren Erde. Dein Geheimnis, das in meinem nackten Herzen pocht.‘

            Ich versetzte Himmel und Erde. Ich versuchte alles.
            Oh, ich wollte, daß das Fleisch dieses verwüsteten Menschen und diese nichtige, verfluchte und wunderbare
            Erde ihr Geheimnis in den Himmel schreien.

            Ich durchlief die Kontinente; ich hörte das Phantom der Gonge in Theben und Luksor schlagen; ich verlor
            mich auf den roten Pisten von Afghanistan und grub gräco-buddhistische Büsten aus, aber das Lächeln war
            noch nicht auf meine Lippen gekommen; ich erklomm die Hänge des Himalajas, suchte in Adlernestern nach
            den Schätzen der Rajput-Prinzen; ich rauchte Opium, wie man sich ertränkt; ich meißelte alle Pforten
            dieses Körpers, aber das Geheimnis war noch immer nicht zugegen; ich tauchte in den Urwald in Guyana,
            lauschte in der Nacht den Schreien der Brüllaffen wie einem bestialischen Chor vom Weltanfang;
            ich durchquerte Brasilien, Afrika, immer auf der Suche nach der Gold- oder Glimmermine oder irgendeiner
            Mine, doch die eigentliche Mine in der Tiefe meiner Haut lieferte noch immer nicht ihr Geheimnis;
            ich kehrte zurück, um Indien zu konfrontieren, erkämpfte das Geheimnis der Yogis, meditierte mit ihnen, verlor
            mich mit ihnen auf den ätherischen Gipfeln, aber die Erde, diese Erde verriet noch immer nicht ihr Wunder;
            ich bettelte auf den Straßen, nutzte den Körper bis auf die Knochen ab, betete in den Tempeln, pochte an alle Tore,
            aber das einzige Tor, das endlich dieses Herz erfüllen würde, öffnete sich nicht.

            Gab es denn keine andere Hoffnung, als Elektronik, Bomben, falsche Weisheiten anzusammeln - oder wahre
            Weisheiten, die euch in den Himmel versetzen, aber die Erde auf ihren zwei Beinen verrotten lassen?
            […]
            Mein Herz sagt mir etwas anderes.
            Das gesamte Herz der Erde beginnt etwas anderes zu sagen.
            Eines Tages, als ich dreißig war, begegnete ich der Frau, die etwas anderes sagte.

            Sie war achtzig, sie war jung und lachte wie ein kleines Mädchen.
            Sie wurde "Mutter" genannt.
            Das war in Pondicherry, an der Küste des Golf von Bengalen.

            Mutter ist das wunderbarste Abenteuer, das mir je begegnete.
            Sie ist das letzte Tor, das sich öffnet, wenn alle anderen sich vor dem Nichts verschlossen haben.
            Fünfzehn Jahre lang führte sie mich auf unbekannte Wege, die in die Zukunft des Menschen oder vielleicht zu
            seinem wirklichen Anfang führen.

            Mein Herz schlug, als wäre es zum ersten Mal auf der Welt.

            Mutter ist das Geheimnis der Erde. Nein, sie ist keine Heilige, keine Mystikerin, kein Yogin;
            sie gehört weder dem Osten noch dem Westen an; sie ist auch keine Wundertäterin, kein Guru,
            keine Religionsstifterin.
            Mutter ist die Entdeckerin des Geheimnisses des Menschen, wenn er seine Maschinen und Religionen,
            seine Spiritualitäten und Materialismen, seine östlichen und westlichen Ideologien verloren hat - wenn
            er einfach er selbst ist: ein pochendes Herz, das die Erde der Wahrheit ruft, einfach ein Körper, der die
            Wahrheit des Körpers ruft, wie der Schrei der Möwe den Raum und den weiten Wind ruft.

            Ihr Geheimnis, ihre Entdeckung möchte ich hier zu beschreiben versuchen.“
            Satprem: Das Mental der Zellen. Seite 20 - 22

           

          2. Seine Trilogie über die Mutter:
          Band 1: Mutter oder Der Göttliche Materialismus
          Band 2: Mutter oder Die Neue Spezies
          Band 3: Mutter oder Die Mutation des Todes

           (ausführliche Textauszüge dazu findet man hier)

 

 

 

Screenshot Symbol Mutter 2 gelb-grün schärfer
Gold. Pfeil

Das Symbol ‚Der Mutter‘
Der zentrale Kreis symbolisiert die Höchste Mutter als die göttliche, universale Schöpfungsmacht, die Mahashakti.
Die vier Blütenblätter in der Mitte sind ihre vier Aspekte
1.
Maheśvarī (Weisheit)
d.h.: Verkörperung von ruhiger Weite, umfassender Weisheit, ruhiger Güte, unerschöpflichem Mitgefühl,
 souveräner und überragender Majestät und alles beherrschender Größe.
2. Mahākālī (Stärke)
d.h.: Verkörperung von Macht, herrlicher Stärke, unwiderstehlicher Leidenschaft, ihre kriegerische Stimmung,
 ihren überwältigenden Willen, ihre ungestüme Schnelligkeit und welterschütternde Kraft.
3.Mahālakṣmī (Harmonie)
d.h.: Verkörperung von wunderbarer Lebendigkeit und Süße; tiefer, geheimnisvoller Schönheit,
Harmonie und feinem Rhythmus, gepaart mit unwiderstehlicher Anziehungskraft und fesselnder Anmut
4. Mahāsarasvatī (Vollkommenheit)
d.h.: Verkörperung von profunder Fähigkeit zu geschickter, fehlerfreier Ausarbeit und ruhiger und exakter Perfektion in allen Dingen.

Zusamenfassung:
Maheśvarī entwirft die großen Linien der Weltkräfte,
Mahākālī verleiht ihnen Energie und Schwung,
Mahālakṣmī enthüllt deren Rhythmen und Maße,
Mahāsarasvatī aber waltet im Einzelnen über deren Gestaltung und Durchführung -
über den Zusammenhang der Teile, die wirksame Verbindung von Kräften und die unfehlbare Genauigkeit von Ergebnis und Erfüllung.

 Die zwölf Blütenblätter repräsentieren die zwölf Attribute, bzw. die 12 Eigenschaften,
welche die Mahashakti durch ihre Schöpfung zum Ausdruck bringt.
(Mut, Fortschritt, Empfänglichkeit, Aspiration, Beharrlichkeit, Dankbarkeit, Demut, Aufrichtigkeit, Frieden, Gleichmut, Großmut, Güte)
Textauszüge aus obigem Link und aus Sri Aurobindo: The Mother/Die Mutter. 2sprachige kalligrafische Ausgabe. Mirapuri-Verlag
Symbolquelle

 


 

      Kommentare dazu bitte an: j.hawlitzki@online.de  

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      Betreff: Kommentar zu Blog Aurobindo 2

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