Blog Aurobindo 6

6. Der Ruf

 

Shiva 2 Kontur 0,6 rötlich

Shiva 2 Kontur rötlich

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Des Himmels Ruf ist selten, seltener noch das Herz, das darauf achtet.
Sri Aurobindo: Savitri, Buch XI. Canto 1, Der Ewige Tag: Der Seele Wahl und die Höchste Vollendung

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"Von den zahllosen Geschöpfen der Erde, die sich in ihrem Bewusstsein entwickeln,
haben nur einige eine Ebene erreicht,
auf der sie für einen Übergang vom menschlichen zum göttlichen Zustand vorbereitet sind.
Die wahrnehmende Intelligenz des Göttlichen in der Manifestation erkennt sie,
und es ergeht ein Ruf an sie, sich Gott zuzuwenden.
Dieser Ruf kann vielerlei Formen annehmen
– von innen, von außen –
durch jedes Mittel, das zur Hand ist.
Aber nicht alle, die so gerufen werden, hören den Ruf in den Turbulenzen ihres Lebens;
und sogar von denen, die ihn vernehmen, beachten ihn nicht alle.
Viele sind noch in ihre Fesseln verliebt,
immer noch von den Interessen des niederen Lebens angezogen.
Nur sehr wenige antworten auf den Ruf
und ändern ihre Lebensrichtung."



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          "... weil es ein schwieriger Yoga ist und nicht viele die Anforderungen wirklich erfüllen können,
          die er an die Natur stellt.

          [...]

          Das ist wichtig, weil das Prinzip dieses Yogas nicht Vervollkommnung der menschlichen Natur in ihrer
          gegebenen Form ist, sondern eine psychische und spirituelle Transformation aller Teile des Wesens
          durch die Aktion eines inneren Bewußtseins und dann eines höheren Bewußtseins, das auf sie einwirkt,
          ihre alten Regungen eliminiert oder sie in ein Ebenbild seiner selbst verwandelt und so niedere in höhere
          Natur transformiert. Es ist nicht so sehr die Vollkommenheit des Intellekts als seine Überschreitung,
          eine Transformation des Mentals, die Substituierung eines weiteren, größeren Prinzips der Erkenntnis
          - und dergleichen mit allen übrigen Teilen des Wesens.

          Dies ist ein langsamer und schwieriger Ablauf; der Weg ist lang, und es ist schwierig, auch nur die notwendige
          Grundlage zu legen. Die alte vorhandene Natur widersteht und leistet Widerstand, die Schwierigkeiten treten
          eine nach der anderen und wiederholt auf, bis sie überwunden sind.

          Man muss daher die Gewissheit haben, dass dieser Pfad es ist, zu dem man berufen ist, bevor man sich
          schließlich entscheidet, ihn einzuschlagen."
          (aus Sri Aurobindo. Über sich selbst. Verlag: Hinder + Deelmann, S. 179/180: 5. Meister und Wegweiser. Die Bedingungen für die Annahme als Schüler)​


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