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Glossar

 

 

Angst
Eine emotionale Reaktion der Persönlichkeit aufgrund einer realen oder vermeintlichen Bedrohung oder Gefahrensituation. Das biologische System versucht dagegenzusteuern - sich selbst zu aktivieren, um die Flucht ergreifen  oder sich wehren zu können.

Angst vor dem Sterben
Spezielle Angst der Persönlichkeit bezüglich des Hinüberwechseln in die jenseitige Daseinswelt. Wie läuft das ab? Werde ich dabei leiden? Wo werde ich hinkommen?

Angst vor dem Tod
Spezielle Angst der Persönlichkeit bezüglich des Hinüberwechseln in die jenseitige Daseinswelt. Gibt es überhaupt ein Danach? Werde ich weiterexistieren? Gibt es überhaupt ein Nach-Todbewusstsein? Kann ich loslassen von meinen diesseitigen Belangen wie Besitz, persönlichen Beziehungen, mentalen Identifizierungen (Aufgabenstellungen)?

Autogenes Training
Spezielle Entspannungtechnik zur Beseitigung von Stress, Nervosität, Angst, Unruhe, Konzentrationsstörungen usw. Durch konzentrative Ausrichtung auf körperliche Entspannungsmerkmale wie z.B. Schwere des Körpers, Wärmefluss des Blutes, Puls usw. in Verbindung mit formalhaften Gedankensätzen lernt man sich in eine Tiefenentspannung zu versetzen , was den Übenden zu körperlichen Gesundheit und seelischer Ausgeglichenheit führt.

Bach
Eines von vielen Motiven aus der Katathym-imagiativen-Psychotherapie mit der symbolischen Bedeutung des “Lebensstromes” des Imaginierenden. Bilden sich beim Imaginieren dieses Motivs evtl. Besonderheiten im “Lebensstrom” (sprich: “Gefühlsstrom”) des Patienten ab? (z. B. trübes Wasser? Versickern des Wassers? Staudamm? Oder ähnliches?)
In meinem privaten Leben ein mit vielen Steinen angelegtes Gartenstück, das - aus  einer künstlichen Quelle mit Wasser gespeist - wie ein Bach aussieht.
Viele schöne Anregungen  für eine kreative Gartengestaltung, damit so´n Garten zu einem regelrechten Erlebnisgarten   werden kann, z.B. mit vielen Wasserelementen, wie Swimmingteich, Wasserspielen und Gartenkunst und, und, und ... findet man unter www.schleitzer.de .

Dr. Bach, Edward
1886 geborener englischer Arzt; er war zunächst 20 Jahre lang als erfolgreicher Bakteriologe und dann als Homöopath tätig gewesen, bevor er 1944 seine lukrative Praxis in der Londoner Ärztestraße aufgab, um in unberührter Natur nach Heilmitteln zu suchen, die “die wahren Ursachen von Krankheiten zu heilen" in der Lage sein sollten. Er fand im Laufe seiner Forschungen 38 Blüten von wild wachsenden Pflanzen, die nach seinen jahrelangen Beobachtungen als Arzt Entsprechungen zu 38 (arche-)typische Gemütszuständen des Menschen darstellen (siehe auch Bachblüten).

Bachblüten
Damit sind nicht die Blüten von Pflanzen gemeint, die an einem Bach wachsen, sondern die 38 Blütenessenzen, die nach dem englischen Arzt Dr. Bach benannt sind.
Die Wirkungsebene der Blütenessenzen ist nicht die Ebene des Körpers, sondern - entsprechend einem neuen Menschenbild - die Seele bzw. das Seelenkraftfeld. Danach ist der Ansatzpunkt der Bachblütentherapie kein medizinisch-physiologischer, sondern  die Quantenfeldtheorie, die ja davon ausgeht, dass der gesamte Kosmos als einziges Kraftfeld mit unterschiedlich starken Schwingungshöhen anzusehen ist. Nach dieser Quantenfeldtheorie lässt sich ein materieller Gegenstand (Ding, Tier, Mensch) als stark verdichtetes, lokal begrenztes Feld mit einem spezifischen Schwingungszustand definieren, welcher mit einem fein abgestuften, multidimensionalen individuellen Kraftfeld, das ihn umgibt, an das kosmische Kraftfeld angeglichen ist. Das bedeutet, dass die individuelle Manifestation der Urenergie (in dem die Biologie/Psychologie interessierenden Bereich, sprich Mensch) gewissermaßen ein Mikrokosmos von Energien ist und dass dessen spezielle Energiezustände eben die Individualität und die Persönlichkeit eines Menschen ausmachen . Nachdem es sich um archetypische Energiezustände handelt, sind diese nicht auf das menschliche Sein beschränkt, sondern sie lassen sich als ein Prinzip der Schöpfung, ähnlich wie z.B. das männliche und weibliche Prinzip, in allen Seinsmanifestationen finden. Tatsächlich kam Dr. Bach im Verlaufe seiner weiteren Forschungen zu dem Ergebnis, dass sich 38 archetypische Energiezustände als Seins-Manifestationen des Pflanzenreiches - hier speziell in den Blüten - wiederfinden ließen. So betrifft beispielsweise die in den Blüten des Tausendgüldenkrautes manifestierte archetypische Energieschwingung den Energiearchetypus Willensstärke (im negativen Fall: Willensschwäche). Korrespondierend dazu lässt sich das multidimensionale menschliche Kraftfeld nach 38 archetypischen energetischen Dimensionen bzw. seelischen Zuständen klassifizieren und ein Zusammenhang zwischen den Ausprägungen dieser archetypischen Energien und dem jeweiligen psychischen Befinden herstellen. Nach der Diagnose bzw. der Erkenntnis der entsprechenden Gemütsstörung  (= Schwingungszustand des Seelenkraftfeldes) sollen die in den Blütenessenzen vorhandenen archetypischen Seelenenergien bei Einnahme dieser Essenzen durch das Resonanzprinzip helfen, die seelischen Energieblockaden bzw.  -verzerrungen im menschlichen multidimensionalen Energiekraftfeld zu reharmonisieren, so dass der innere Selbstregulationsmechanismus wieder voll wirksam werden kann.
Siehe tabellarische Kurzbeschreibungen der 38 (arche-) typischen negativen Gemütszustände und deren Balancierungsmöglichkeiten mit den Dr.-Bach-Blütenessenzen - Positive Seelenqualitäten der Bach-Blüten und Kraftformeln nach Mechthild Scheffer
--> Anwendungs- und Einnahmeempfehlung

Literatur dazu, siehe Literaturliste II.


Besessenheit
Ein alte Bezeichnung für den Umstand des Beeinflusstseins eines Menschen durch einen erdgebundenen Verstorbenen - fälschlicherweise oft als “Dämon”, als “Teufel” oder “Satan” bezeichnet.

Besetzung
Die neuere Bezeichnung für das Beeinflusstseins eines Menschen durch einen erdgebundenen Verstorbenen. Dieser erdgebundene Verstorbene steckt nicht - wie manchmal fälschlicherweise angenommen - im Körper des Besetzten, sondern beeinflusst dessen multidimensionales Energiefeld (bzw. dessen Aura oder Feinstoffkörper) von außen im Feinstoffbereich. Nach unserer Erfahrung können Besetzer auch aus früheren Leben der Besetzten herrühren; auch Besetzungen durch Tiere, Naturgeister oder außerirdische Geist-Wesen haben wir schon bearbeitet. (siehe desweiteren auf der Seite “Buch”).

Bodyflying
Ein Flugsport ohne Gerätschaften, außer einem weitgeschnittenem “Overall”. Man legt sich in einen senkrecht stehenden Windkanal und fliegt!!! (Mehr oder weniger gut natürlich, je nach Übung). Lässt sich nutzen zum reinen Spaß, aber z. B. auch zum Antrainieren von Klartraumfähigkeit bzw. luzidem Träumen.
Hast Du Lust auf Bodyflying, siehe: www.bodyflying.ch
In München-Taufkirchen - in der Jochen Schweizer Arena - wird es demnächst (Februar 2017) auch eine Möglichkeit zum Bodyflying geben!!!
Zur Demonstration dazu hier ein eindrucksvolles YouTube-Video.

Chakra
Die Sanskrit-Bezeichnung für ein Energiezentrum im multidimensionalen individuellem Kraftfeld des Menschen. Die esoterische Denkweise geht davon aus, dass dieses Kraftfeld - wie in der Akupunktur - aus Kraftlinien und Punkten besteht, an denen sich diese Kraftlinien kreuzen. Diese Kreuzungspunkte bilden Energiezentren; dort wo sich viele solcher Linien kreuzen, ist ein größeres Energiezentrum, und dort wo sich große Energieströme kreuzen, wie etwa im Kopf und entlang der Wirbelsäule, befinden sich die Hauptzentren - eben “Chakas” genannt. Man geht von sieben in der Anzahl aus, die eine energetische Entsprechung darstellen zu unseren endogenen Drüsen: Zirbeldrüse = Scheitelchakra, Hypophyse = Stirnchakra, Schildrüse = Halschakra, Thymusdrüse = Herzchakra, Bauchspeicheldrüse = Solarplexuschakra, Keimdrüsen = Sakralchakra, Nebennieren = Wurzelchakra. (Was die beiden unteren Chakren betrifft, wird von einigen Autoren und Energie-Behandlern die Zuordung genau umgekehrt gesehen: Nebennieren = Sakralchakra und Keimdrüsen = Wurzelchakra.)
-> Näheres dazu siehe Unterseite: “Wissenshintergrund - Esoterische Psychologie” Pkt 4: Energiezentren als Bewusstseinsorgane.

EGO
Das EGO repräsentiert das Individualitätsprinzip des SEINs... und darum ist es ganz sicher verkehrt, wie man immer wieder liest, dass es für den spirituellen Fortschritt aufzulösen sei!
Wenn man einmal von einer fundamentalen Einheit des Daseins ausgeht - als das Bedingungslose oder das Absolute, das als der Urgrund angesehen werden könnte...
...als die letzte Ursache – quasi als die ursachenlose Ursache des ganzen SEINS und nicht weiter hinterfragbar...
...so ist es logisch, dass dieser Urgrund nicht ein völliges Nichts sein kann, aus dem heraus dann die vielfältige beeigenschaftete Daseinswelt existent werden könnte...

...sich daraus also - als dessen höchste (?) Manifestation - ein zukunftsorientiertes, also zielgerichtetes , intelligentes Teil-Dasein – "Mensch" genannt – entwickelt, bzw. in Erscheingung tritt...
...sondern dieser „Urgrund“ muss ja mindestens höchstes Wirkungsvermögen bzw. Energie an sich sein.
Wenn aber Wirkungsvermögen nicht nur Vermögen bleiben soll, sondern wenn etwas bewirkt, bewegt oder verändert werden soll, muss noch etwas dazukommen:
Es muss also mindestens zwei Eigenschaften, Qualitäten oder Aspekte geben!!!

Erstens also den Aspekt des Vermögens, der Mächtigkeit, des In-Bewegung-Setzen-Könnens (des Bewegenden) oder des Impuls-Geben-Könnenden und...

Zweitens den Aspekt der Exekutiv-Gewalt, der Schaffens- oder Gestaltungskraft - also den Aspekt des Bewegten, bzw. des Impulsaufnehmenden oder des Empfangenden.

Denn jede Impuls-Äußerung muss einen statischen Hintergrund haben, eines ohne das andere kann es nicht geben, sie bedingen sich gegenseitig.
Der Aspekt des Bewegenden ist der Aspekt, von dem der Impuls ausgeht , der in sich aber statisch, unbeweglich oder “seiend” ist.
Der Gegenaspekt ist der Aspekt, der den Impuls in sich aufnimmt, aber dann zum Ausdruck bringt bzw. weiter ausgestaltet, also nach außen dynamisch ist und in das Dasein hineinwirkt.

Symbolisch könnte man es etwa so darstellen:

Zur Vergrößerung bitte ins Bild klicken!

Alles in diesem Universum ist eine Funktion des Verhältnisses dieser beiden antagonistischen Grundkräfte: eine Eigenschaft oder Tatsache als Funktion von nur einer dieser Kräfte ist nicht möglich. In der physikalischen Welt – in der Physik – ist uns dies ganz geläufig: erst positive und negative Elementarteilchen in einem bestimmten Verhältnis zueinander machen den Aufbau von Ganzheiten möglich.
Dieses Beziehungsverhältnis der Polaritäten des SEINs muss man somit als noch nicht gekennzeichneten Aspekt im Daseinsgeschehen dazunehmem.
Als Gleichnis: wenn das Material einer Münze das Absolute bzw. den Urgrund darstellt und die beiden Seiten der Münze die beiden gegensätzlichen, sich aber ergänzenden Grundkräfte, so ist die spezielle Form einer Manifestation bzw. die  formverursachende Kraft dieser noch nicht berücksichtigte Aspekt.
Das Beziehungsverhältnis bringt das Spezifische einer jeden Sache hervor, so wie im atomaren Bereich das Verhältnis von positiven zu negativen Teilchen das jeweilig Spezifische eines Elementes ausmacht. Insofern kann man diesen Aspekt auch als das Individualitätsprinzip bezeichnen.

In der Natur bekundet sich dieses Prinzip als das "Kindprinzip" - Vermittler zwischen dem männlichen und weiblichen Prinzip, oder Ergebnis aus der Vereinigung von Vater- und Mutter (-aspekt).
In christlicher Terminologie ist dieses Prinzip auch als SOHN-Aspekt bekannt, in der psychologischen Terminologie als Bewusst-Sein (siehe Tabelle dazu).

In dem Doppelwesen Mensch (Mensch als Naturwesen und Mensch als Geistwesen) ist dieses Individualitäts-Prinzip das Prinzip, das sagen kann: „Ich bin“!
Es eint die drei höheren Prinzipen – Atma, Buddhi, Manas – mit den drei niederen Seinsebenen (niederes Mental, Astral, Physisch) (siehe Doppelwesen Mensch, Schematische Darstellung).

Um das auch “fern von seinem Vaterhaus”- also in der physischen Inkarnation - zu können, muss es durch viele Erdenleben hindurch mittels Versuch-und-Irrtum-Lernen seine zu starke Identifikation mit diesem niedrigsten Seinsbereich erkennen lernen... diese dabei gemachten Erfahrungen in seinem Kausalkörper speichern und so allmählich seinen Bewusstseins-Focus ins „Obere Oval“... dem Geistes-Menschen - “seinem Vaterhaus” - verlegen.

Ich denke, dass dieses von so vielen verteufelte ego das „kleine ego“ ist, welches vorübergehend gewissermaßen eine „Auslagerung“ des Großen EGO (der ICH-HEIT, der eigentlichen Individualität, der SEELE) ist... eben je nach SEELEN-Reife bzw. der Bewusstseinsreife... und damit eine zeitweilige („falsche“) Identifikation der SEELE (des EGOs) mit ihrem 3fachen Ausdrucksinstrument ist, bzw. mit Teilen von ihm.
Aber ohne diesen Erfahrungsweg wird es wohl auch nicht zu der später erstrebten und notwendigen Erfahrungsreife und damit zu einer Dis-Identifikation kommen können.

Siehe auch das Diagramm über die Stufen des Selbst in Anlehnung an Ken WILBERs Integraler Psychologie, das sehr differenziert die einzelnen notwendigen Reifestufen der Ich-Entwicklung sichtbar macht, und gut erkennen lässt, dass der Mensch ohne diese Entwicklungsstufen bis hin zu einem rational-reflexiven ICH auch nicht zu der Stufe des  integral-existentiellen Selbst und den weiteren transrationalen Selbst-Stufen gelangen kann.
--> Diagramm über die Stufen des Selbst in Anlehnung an Ken WILBERs Integraler Psychologie

energetische Balancierung
Darunter versteht man ein bewusstes oder ein intuitives Handling des Chakrasystems oder des gesamten individuellen Kraftfeldes (=Aura), um Unausgeglichenheiten oder Energiestaus aufzulösen . Statt Nadeln, wie in der Akupunktur, benutzt man die Hände dazu - mit oder ohne Berührung des Körpers, je nachdem.
Inzwischen lassen sich solche Energie-Disbalancen des Chaka-Systems mit den jeweiligen Konflikt -Unterthemen auch mit Unterstützung technischer Gerätschaften (z. B. Reba-Testgerät) exakt diagnostizieren und benennen (!), und mit extra dafür entwickelten Chakra- und Emotional-Mittel balancieren und “wegschmelzen”.[= Methode der Psychosomatischen Energetik (PSE)]
Siehe Näheres dazu hier!

Erdgebundenheit
Von Erdgebundenheit spricht man, wenn Verstorbene noch nicht in die jenseitigen Daseinswelten hinübergewechselt sind, sondern weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben, weil sie entweder aus mangelnder Bewusstheit die Tatsache ihres leiblichen Todes noch nicht realisiert haben oder aus Gründen zu starker Identifizierung nicht loslassen können von ihren diesseitigen Belangen (z. B. Besitz, persönliche Beziehungen, Aufgabenstellungen). Siehe auch: “Geister” und “Spukgeist”, --> noch mehr dazu, siehe Seite “Buch”.

Esoterik
Von der Wortbedeutung her, ist damit “geheimes Wissen” gemeint, oder eine “Geheimlehre”, die früher nicht jedem Menschen offen stand, sondern nur denjenigen, die dafür als reif befunden wurden - ähnlich wie es der Osten mit seiner Lehre des Yoga hielt. Die bestehenden Naturgesetze - oder sollte man lieber sagen: Seins -Gesetze? - werden ja durch die Entdeckung der Menschen nicht erst erfunden und in Kraft gesetzt, sondern sie existieren sowieso, also scheint es nicht abwegig zu sein, dass es noch weiteres “geheimes” Wissen gibt, das auf die Entdeckung durch die Menschen wartet. Die Ablehnung und das Spötteln der Nicht-Esoteriker, der “Nicht-Gläubigen” und “Ohn-Gläubigen” oder auch der “Alt-Gläubigen” hat wohl vermutlich damit zu tun, dass sich die Esoterik nicht so sehr mit dem materiellen Sein und Leben befasst, sondern mehr mit Bewusst-Sein, mit Fein-Stoff - mit Energiezuständen und Energiequalitäten des Seins - mit der Erkenntnis und Handhabung der sie bestimmenden Gesetzmäßigkeiten, und zwar nicht irgendwie abstrakt, sondern sehr konkret auf sich und das (materielle) Gemeinwohl bezogen - es geht letztlich um Bewusstseinserweiterung des bisherigen Bewusstseins... um SELBST-Findung und Verwirklichung seines ureigenen Lebensplanes!
Eine außerordentlich ausführliche und informative Web-Site über Esoterik (und Parapsychologie) gibt es von Harald Wiesendanger.

esoterische Psychologie
Die esoterische Psychologie geht - im Gegensatz zur “wissenschaftlichen” Psychologie - davon aus, dass es tatsächlich eine Seele gibt, genauer gesagt: der Mensch eigentlich eine Seele ist, die sich in der Form einer Persönlichkeit manifestiert und zum Ausdruck bringt. Der Mensch wird gewissermaßen als ein Aggregat von Energie-Einheiten verstanden, die sich aus den sieben Energiequalitäten der URENERGIE zusammensetzen: Es wird z.B. der Frage nachgegangen, welche Energiezusammensetzung hat das multidimensionale individuelle Kraftfeld (= Aura) eines Menschen (siehe “Bachblüten”), aus welchen Energiequalitäten setzt sich das mentale, emotionale und ätherisch-physische Kraftfeld der jeweiligen Persönlichkeit zusammen. Selbstverständliche Annahmen sind die Gültigkeit des Gesetzes von Ursache und Wirkung (=Karma) und damit verbunden auch die Gültigkeit der kreislaufmäßigen Abläufe allen kosmischen Geschehens (z. B. Wasserkreislauf, Jahreszeiten, Atmung, Expansion und Depression von Universen) bezogen auf die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins (Wiedergeburtshypothese). Dieses Hypothesengebäude ist “wissenschaftlich” noch nicht bewiesen, noch nicht etabliert in der universitären Psychologie (= Seelenlehre!!) - nicht einmal spruchreif und somit nicht “exoterisch”.

existentielle Krise
Man fragt sich nach dem Sinn seines Daseins; das bisherige Leben mit seinen bis dahin gültigen Werten ist infrage gestellt - entweder durch langsame, quasi schleichende, unbewusst von statten gegangene Veränderungen der Lebensumstände oder auch durch plötzliche wie Unfall, Verlust oder Tod. Solche Krisen lassen nicht selten Gedanken über einen Freitod aufkommen - derjenige ist dann “suizidal” oder “Selbstmord gefährdet”.

Exorzismus
Eine alte Form, Besetzungen von Personen durch erdgebundene Verstorbene zu behandeln. Diese erdgebundenen Verstorbenen werden oft als “Dämon”, als “böser Geist” oder als “Satan” bezeichnet, und es wird versucht sie durch Beschwörung und Rituale “auszutreiben”. Falls das dann gelingt, geistert dieser “Geist” bzw. dieser arme Verstorbene weiter orientierungslos umher, bis er wieder eine für ihn passende Anlaufstelle gefunden hat, denn in seinem Bewusstsein hat sich ja durch diese Form der “Behandlung” nichts getan. In dem Buch von dem amerikanischen Psychiater Dr. Carl WICKLAND: “Dreißig Jahre unter den Toten”, sowie in unserem eigenen Buch, sind viele Fallbeispiele dargestellt, wie man es mittels einer medialen Übernahme anders machen kann.
Durch unsere jahrelange Arbeit mit Besetzungen haben wir die unterschiedlichsten Geistwesen kennengelernt – durchaus auch solche, die aussahen wie Dämonen. Aber auch bei solchen – durch Hass und andere negative Gefühle in ihren feinstofflichen Astralkörpern – verformten Gestalten stellte sich dann im Laufe der Behandlung heraus, dass es sich bei ihnen nur um über lange Zeit erdgebundene Verstorbene handelte.

Feinstoff
Dieser Begriff stammt aus dem Bereich der “esoterischen Psychologie” bzw. der “Esoterik”. “Feinstoff” ist ein anderer Begriff für “multidimensionales Kraftfeld”. Wenn die Materie der am weitesten fortgeschrittene Zustand der Involution des ABSOLUTEN SEINS bzw. der URENERGIE ist, so muss es davor - auf dem Bogen der Involution - einen Zustand geben, der noch nicht materiell ist bzw. feinstofflich, wobei dieser feinstoffliche Zustand dann als die Grundlage des grobstofflichen Zustands der Erscheinungswelt angesehen werden kann. “Feinstoff” und “Kraftfeld” sind also für diesen Bereich Synonyme; die Quantenfeldtheorie wählte für den gleichbedeutenden Umstand den Begriff der “Komplementarität”.

Feinstoff-Programmierung
“Feinstoffprogrammierung” ist ein von mir kreierter Begriff als Synonym für “Lichtsprache”. Mittels spezifischer Bausteine dieser Programmiersprache können wir unserem energetischem Kraftfeld - bei Vorliegen einer Unordnung - eine Information zukommen lassen, die bewirkt, dass der aktuelle dissonante Schwingungszustand unseres individuellen feinstofflichen Kraftfeldes re-harmonisiert.
Auf dieser Sichtweise von Korrektur von Entgleisungen des menschlichen Systems bauen viele Komplementärrichtungen auf, wie z.B. Radionik, Homöopathie, Bachblüten, Neue Homöopathie von Körbler (siehe dazu Literatur: Medizin zum Aufmalen), oder eben auch die „Lichtsprache“ der Curaderos (mexikanische Schamanen). Bei intensiver Anwendung dieser Feinstoffprogrammierung können wir eine umfassende Feinstoff-Reinigung unserer Lebensumstände erreichen und unseren wahren Lebensentwurf so wieder besser verfolgen.

frühere Leben
Irgendjemand hat einmal gesagt, an ein früheres Leben zu glauben, ist nicht außergewöhnlicher als an ein Leben nach dem Tod zu glauben. Wenn man schon  die Unsterblichkeit oder Ewigkeit der Seele für möglich hält, wäre es sogar unlogisch, nicht an das Bestehen dieser Seele in einem oder mehreren früheren Leben zu glauben. Ich bin dafür, dass diese Möglichkeit mal hypothetisch zugelassen werden kann und “wissenschaftlich” (d. h. objektiv!!) diskutiert werden darf. Die meisten Gegner dieser Hypothese - wenn sie diese gleich vom Tisch fegen -sind sich nicht darüber im Klaren, dass ihr Gegen-Standpunkt ja auch nur hypothetisch ist. (Sie bevorzugen eben auch nur eine Hypothese!) Dann hätten wir also schon mal zwei Hypothesen, über deren Für und Wider sich diskutieren ließe, und vielleicht ließe sich noch eine ganz andere, dritte Hypothese, finden. Dann könnte man ganz objektiv und ohne Vorurteile - wissenschaftlich eben - die heute bestehenden Erfahrungstatsachen (wie z. B. tausende Rückführungstherapie-Resultate oder zuhauf gemachter Out-of-body-experience) unter den jeweiligen Hypothesen häufen und die Verteilungshäufigkeiten anschauen.
Sehr ausführliche Erläuterungen mit vielen Fallbeispielen und wissenschaftlichen Untersuchungen findet man auf der Web-Site  http://www.bhakti-yoga.ch/

Geister
Erdgebundene Verstorbene (siehe: “Erdgebundenheit” und “Spukgeist”), denen entweder nicht bewusst ist, dass sie schon gestorben sind oder noch verhaftet sind, und unerledigte Sachen im Nachhinein noch in Ordnung bringen wollen.
Es gibt aber auch ganz besondere Geister .

Grid
… ist ein engl. Wort und bedeutet: Raster... Netz... Gitter...Gitternetz.

Wird in Zusammenhang mit der Lichtsprache der Mayas bzw. der mexikanischen Curanderos verwendet.
Gemeint ist damit ein Erstellen, bzw. eine Zusammenstellung von „Lichtsprache“-Bausteinen, zwecks Neuordnung unserer Feinstoffkörper, quasi eine  Feinstoff-Programmierung, durch die eine direkte Bearbeitung von Negativ-Programmierungen und krankmachenden Glaubenssätzen möglich wird.

Jünger
Mit “Jünger” lässt sich ein nach spiritueller Ent-wicklung strebender Mensch bezeichnen, der - nicht religiös im herkömmlichen Sinne - nur abgehoben egozentrisch aspirativ seine eigene Erlösung sucht - sondern sein umfassender gewordenes Bewusstsein - transpersonal-spirituell-ganzheitlich-integral - schon auch zunehmend ko-kreativ (als immer kompetenterer ‘Mitarbeiter  am Plan’) gewissermaßen als eine Dienstleistung  für eine bessere Welt einbringt (siehe auch das “Bekenntnis des Jüngers”).

Karma
Gesetz von der Ursache und Wirkung. Man geht davon aus, dass es die absolute Gerechtigkeit gibt, und dass wir immer nur die Ernte der Saat bekommen, die wir selber ausgesät haben. Also, wir dürfen ab sofort nicht mehr auf die böse Herdplatte schimpfen, wenn wir uns daran verbrennen - es ist nur unsere eigene Unwissenheit der bestehenden Gesetzmäßigkeiten, wenn wir uns “verbrennen”.  
Diese Annahme der absoluten Gerechtigkeit bedingt unmittelbar eine zusätzliche Annahme, nämlich die Annahme der wiederholten Erdenleben: wenn ich schon gleich bei meiner Geburt z. B. eine verkrüppelte Hand habe, so muss ich die entsprechende Saat eben schon früher ausgesät haben. Und selbst wenn meine Mutter schädigende Medikamente genommen haben sollte, so ist sie von dieser Sicht aus nur das Vollzugsorgan meines mir gemäßen Karmas. Es darf aber nicht als Vergeltungsmaßnahme verstanden werden, sondern als notwendige Sensibilisierungs- und Erfahrungssammlungsmaßnahme für den Erwerb einer treffenderen Ethik bzw. eines angemesseneren Gewissens für zukünftige Versuchungssituationen.
Vertiefendes dazu, siehe Grundlagen: 3.1 Zyklische Entwicklung, Wiedergeburt und Karma

Katathymes Bilderleben
Katathym-imaginative Psychotherapie (KIP)
Ein von H. LEUNER und seiner AGKB entwickeltes, tiefenpsychologisch orientiertes Psychotherapieverfahren, das den Patienten anhand vorgegebener Motive wie z. B. Wiese, Bach, Haus, Höhle, usw. veranlasst, mit geschlossenen Augen dazu imaginative Vorstellungen zu äußern, die in der Regel gleichnishafte Widerspiegelungen seiner inneren Befindlichkeit darstellen. Der Therapeut kann ihn dann so anleiten und führen, dass die Aktivitäten des Patienten in dieser imaginativen Welt zu einer Heilung seiner psychischen bzw. psychsomatischen Störung führen. Der Begriff “katathym” meint, dass die produzierten Imaginationen aus den Tiefenschichten des Patienten kommen und symbolhafte Darstellungen seiner Problemlage sind. Diese Imaginationen sind in der Regel nicht nur visuelle Erscheinungen, sondern mit mehr oder weniger starken Emotionen verbunden - sie werden erlebt, und nicht selten klingen diese Erlebnisse noch über Tage nach.
Dass das Verfahren seit neuerem von “Katathymes Bilderleben” in “Katathym-imaginative -Psychotherapie” umbenannt wurde, soll dem Umstand deutlicher Rechnung tragen, dass dieses Verfahren eine äußerst wirksame Psychotherapieform ist, und dass Laien nicht ganz naiv mal eben  ”rum-bild-erleben”  sollten. Ausbildungsinstitut und Therapeutenliste für Deutschland, siehe: http://www.agkb.de
für Österreich: http://www.oegatap.at/katathym_imaginative_psychotherapie
für die Schweiz: http://www.sagkb.ch/de/modules/content/index.php?id=1
Siehe dazu auch die Beschreibung auf WIKIPEDIA
Eine sehr ausführliche und tiefgründige Einführung in diese Therapie-Methode gibt die Kollegin Leonore Kottje-Birnbacher:
--> in Deutsch 
--> in Englisch
--> in Französisch
--> Japanisch
--> in Holländisch

Katathymes Bilderleben in der Gruppe
Katathym-imaginative-Psychotherapie in der Gruppe
Die Funktionsweise ist wie die im Einzeltherapie-Verfahren, nur dass eben mehrere Leute ein Thema gemeinsam “bildern”. Dieses Thema kann entweder vom Gruppenleiter vorgegeben werden (z. B. “Ausflug auf einem Leiterwagen”) oder , bei fortgeschrittener Erfahrung von den Gruppenteilnehmern selbst erarbeitet werden (z. B. “Fahrt mit einem einheimischen Bus durch die arabische Wüste”). Bei dem gemeinsamen “Bildern” des Themas kommt zu der eigenen psychischen Dynamik dann eben noch die interpersonelle Dynamik dazu, die schon während des “Bilderns” zum Ausdruck kommt (“hoppla, da verhalte ich mich doch genauso dominant - oder vielleicht schüchtern - wie in den realen zwischenmenschlichen Beziehungen”!). Im Nachgespräch werden dann die intrapsychische und die interpersonelle Dynamik ins Bewußtsein gehoben und ermöglichen dann in der nächsten “Runde” ein neue Verhaltensweise in Form von Probehandeln.

Klartraum
Ein Klartraum ist ein Traum, in dem man sich dessen bewusst ist, dass man träumt! Das geht einher mit einem wunderbaren Gefühl der Selbstidentität und “Stärke”. Man kann sich diese Klartraumfähigkeit auch erüben und sie dann nutzen sich selbstzuentwickeln: psychisch-emotional (z. B. an seinen Ängsten arbeiten), spirituell (z. B. in diesem Zustand mal eine Farbmeditation machen; es gibt tatsächlich ein Traum-Yoga!), oder auch körperlich (z. B. im Sportbereich sich ein bestimmtes Körpergefühl oder -verhalten einüben und damit verankern). In Deutschland ist Paul THOLEY die Koryphäe (inzwischen leider verstorben), in Amerika Stephen LaBERGE.
Literaturempfehlung: Paul Tholey und Kaleb Utecht: Schöpferisch träumen. Wie Sie im Schlaf das Leben meistern; der Klartraum als Lebenshilfe
(siehe dazu die Buchrezension).
Sehr viel mehr zum Klartraum gibt es auf  klartraum.de
Außerdem gibt es unter www.klartraumforum.de/forum ein sehr schönes und hilfreiches Klartraumforum (sehr empfehlenswert!), wo Klarträumer diskutieren und Erfahrungen austauschen können.

Lebensplan
Das spirituelle Menschenbild geht davon aus, dass es eine überdauernde Seele – ein vom

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Körper unabhängiges Bewusstsein – gibt, und dass der Mensch nicht nur ein sich selbst regulierendes, biologisches System ist, das lediglich an der Befriedigung seiner biologischen und sozialen Bedürfnisse interessiert ist, sondern diese Bedürfnisse münden in das Streben, die reine Lebens- und Arterhaltung zu überschreiten und das Wahre, Gute und Schöne (den tieferen Sinn des Lebens) zu erkennen und zu leben… und aus diesem inneren, höherem Bewusstsein reguliert der Mensch sich selbst.

Zunächst einmal strebt er unbewusst danach, seinen Sinn, d. h. seinen individuellen Lebensplan zu erkennen und ihn zu verwirklichen (immer selbstkongruenter zu werden!):
Was will ich mal werden? Wer bin ich eigentlich? Was gehört zu meinem Glücklich-werden dazu?

Dieser Lebensplan (zunächst mal für diese eine - gegenwärtige - Inkarnation) ist ihm gewissermaßen „eingeboren“,  ... erkennbar im persönlichen Geburts-Horoskop... und über dieses persönliche Geburtshoroskop kann man seine Entwicklung dann von der unbewussten Suche hin zur bewussteren Erkenntnis gestalten.

Beispiele von Geburtshoroskopen - zum Vergrößern bitte ins Bild klicken!

(Ohne die Horoskope astrologisch deuten zu können, bzw. zu müssen, lässt sich schon allein von deren unterschiedlichen Gestaltungen die jeweils individuelle Eigenart ersehen... bitte, einfach mal wie ein Kunstwerk betrachten!)
Hier findet der Astrologie-Interessierte einen sehr tiefgründigen YouTube-Vortrag über die wahre Wirkungsweise der Astrologie von Thorwald Dethlefsen
Falls das Video nicht mehr zur Verfügung stehen sollte, hier gibt es seinen Vortrag ‘Astrologie und Schicksal’ noch als Audio!

Zum Vergrößern ins Bild klicken

Mit zunehmender spiritueller Entwicklung können wir dann entdecken, dass wir quasi eingebettet sind in der Gesamtschöpfung... dass unser individueller Lebensplan ein Detailplan vom Gesamtschöpfungsplan ist...  denn die ganze Welt besteht aus hierarchisch angeordneten Teilsystemen (aus Sub- und Metasystemen oder aus „Holonen“ (Junior- und Seniorholone), wie Ken WILBER sie nennt).

Der anfänglich rücksichtslose Egoismus wandelt sich zunehmend um in einen “gesunder” Egoismus... nämlich im Sinne eines Verwirklichungsstrebens dieses individuellen Lebensplanes, der dann – wiederum später - nicht nur der eigenen SELBST -Erfüllung dient, sondern verstanden wird als ein wünschenswerter und notwendiger Beitrag zur Verwirklichung des Gesamtschöpfungsplanes!

Der eigentliche Mensch ist ein seelisch-geistiges Wesen, das sich zum Zwecke der Selbstvervollkommnung mittels Erfahrungssammlung auf der materiellen Daseinsebene mit geeigneten Ausdruckskörpern bzw. -mechanismen bekleidet. Er ist quasi ein Doppelwesen – ein Naturwesen einerseits und ein Geistwesen andererseits – aber er ist von der Essenz her natürlich nicht losgelöst von der WELTSEELE!

Ein entsprechendes Symbolbild dazu, siehe hier:  Doppelwesen Mensch als Teil der Weltseele
Siehe auch den Glossar-Eintrag: ‘Mikrokosmus - Makrokosmos’

“Lichtsprache“
Der Begriff „Lichtsprache“ wird verwendet für eine kraftvolle energetische Arbeit, die von einem Stamm mexikanischer Schamanen, den Curanderos, überliefert wurde.  Mit  dieser  Methode lassen  sich  Energieblockaden bzw. -verzerrungen des menschlichen multidimensionalen Energiekraftfeldes reharmonisieren, so dass der innere Selbstregulationsmechanismus wieder voll wirksam werden kann: Dies wiederum kann zu einer sehr umfassende Feinstoff-Reinigung unserer Lebensumstände führen.
Statt also unsere negativen Konditionierungen, Negativ-Programmierungen, krankmachenden Glaubenssätze in bekannter Manier mit positiven Affirmationen zu bearbeiten, indem wir mit sehr mühsamer und ausdauernder Übung solche neuen Affirmationen unserem Unterbewusstsein quasi „einbläuen“ – ist es mit diesen „Lichtsprache“-Bausteinen, bzw. mit dieser direkten Feinstoff -Programmierung überhaupt nicht mehr mühsam, uns eine Neuordnung für unsere Feinstoffkörper „zu besorgen“, in dem wir diese Lichtsprache erlernen und uns mittelseiner/s Grid-Zeichnung/s- und Programms bzw. Lernzielübungs-Programms (= Software für 7er und 49er Grids Level II) ein so genanntes Grid  (Raster, Gitter, Netz, Matrix) selber schreiben, bzw. schreiben... kreieren... erstellen lassen.
Da der Ausgleich von Nehmen und Geben ein universelles Gesetz ist, sollten wir - wann immer wir einen Grid für uns schreiben bzw. kreieren (lassen) - auch etwas für das Wohlergehen der Gemeinschaft tun, in dem wir ein Gemeinschaftsgrid schreiben/kreieren/erstellen, wie etwa zur Erhöhung des Umweltbewusstseins oder für... ... ... (Beispiele dazu siehe hier).

luzides Träumen
luzid (lat.) = klar, einleuchtend; oder lucid (engl.) = klar, hell. Es ist damit der gleiche Sachverhalt gemeint wie mit “Klartäumen” bzw. “Klartraum”. Literaturempfehlung: LaBerge, Stephen: Hellwach im Traum. Mehr Selbsterkenntnis und Selbstbestimmung durch bewußtes Träumen.
Das `LUCIDITY INSTITUTE´ von LaBerge findest Du unter: http://www.lucidity.com/. Dort wird zur Erleichterung des Erlernens des luziden Träumens eine Klartraumbrille angeboten, die man nachts trägt. Sie sendet ein Blinksignal, sobald man sich in der Traumphase befindet. Trotzdem ist es nicht ohne weitere Bewusstseinsübungen während des Tages (= öftere Vergegenwärtigung: wache ich eigentlich oder träume ich??) so einfach, dieses Blinksignal der Traumbrille als eben dieses Signal zu identifzieren, denn das Unterbewusstsein hat die starke Tendenz es als einen intergrierten Bestandteil des Traumgeschehens einzubauen. Z. B. die blinkenden Wandleuchten entlang eines langen Ganges blinken eben - erst wenn man anfängt, sich darüber zu wundern, könnte die Frage auftauchen: wache ich eigentlich oder träume ich?!

mediale Übernahme
Durch ein spezielles Training können sich - dafür geeignete - Personen in einen Trance-Zustand versetzen und ihren Körper für eine Zeitlang einem erdgebundenen Verstorben überlassen. In dieser Zeit kann dann eine andere Person mit dieser verstorbenen Persönlichkeit sprechen und ihr bei ihren noch vorhandenen emotionalen Fixierungen helfen. Mit dieser Methode wird sowohl dem Besetzten als auch dem Besetzer geholfen (siehe auch “Besetzung”). Im Gegensatz zu der alten Methode des “Exorzismus”, wird der “Geist” nicht als ein “böser Geist” oder als “Dämon”, oder sogar als “Satan höchstpersönlich” angesehen, sondern als eine “arme Seele”, die orientierungslos umherirrt oder vielleicht auch hasserfüllt ist, weil der Besetzte ihr z.B. in einem ihrer letzten Leben seine Frau genommen hat (... oder irgend sowas ähnliches).
Bei der Methode der `Medialen Übernahme´ sind auch keine Beschwörungen oder sonstigen Rituale nötig - man muss nur etwas therapeutisches Geschick in der Gesprächsführung haben, und Geduld: mit einer einzigen Sitzung lassen sich tiefsitzender Hass oder Vergeltungsdrang kaum auflösen.
Wenn aber eine erdgebundene Seele z. B. aus einem Unfallschock heraus nur orientierungslos ist, kann es natürlich gut sein, ihr in einer Sitzung den Sachverhalt bewusstzumachen, so dass sie sich gern in die jenseitige Daseinsebene rüberbringen lässt.
Mit der gleichen Methode lassen sich auch nicht-integrierte Past Lives integrieren, d.h. das dafür geschulte Medium kann ein früheres Leben eines Patienten mit traumatischen Verletzungen als noch aktivierte Energie-Einheit wahrnehmen und im Trance-Zustand für den Zeitraum der Bearbeitung übernehmen, so dass die Persönlichkeit von damals wieder ein Äußerungsinstrument zur Verfügung hat. Die Durcharbeitung der noch vorhandenen Traumen des Patienten findet dann im Emotionalkörper des Mediums als Substitut des Patienten statt.
Der Patient wird also dabei nicht selber zurückgeführt, wie man es aus einer normalen Rückführungstherapie kennt. Der Vorteil bei dieser Methode ist, dass man damit schon kleine Kinder, Behinderte oder psychotische Menschen - bei Verdacht auf Mitverursachung ihrer Störung durch Traumen aus früheren Leben - behandeln kann.
Die Arbeit des Therapeuten ist dann die gleiche, wie die bei der Bearbeitung einer Besetzung.

mediale Überprüfung/ mediale Bestandsaufnahme
Sensitive Menschen können anhand eines Fotos einer Person Kontakt aufnehmen zu deren energetischen Datenbank und Informationen aus seinen früheren Leben abrufen. Mittels dieser Technik lassen sich schon vor der eigentlichen Sitzung einer medialen Übernahme Informationen bezüglich der “Altlasten”  machen - gewissermaßen eine mediale Bestandsaufnahme darüber, was alles vorliegt (Besetzungen und nicht-integrierte Past Lives) und welche Zusammenhänge es gibt.

Das entsprechend geschulte Medium beschreibt dabei also alle noch nicht integrierten Leben,  d.h. alle früheren Leben mit noch traumatischen Inhalten... also die jeweilige damalige Person, die der Klient damals  war... in seinem Aussehen (Haarfarbe, Konstitution, Kleidung)... in seinem  damaligen Charakter... mitsamt den ganzen Verstrickungen,  Lernzusammenhängen, Verletzungen, Traumen... den dazugehörigen  Beziehungspersonen usw., wie auch Täterleben.... wenn daraus Besetzungen herrühren, die auf Rache oder Vergeltung sinnen... und eventuelle  aufgelesenen Besetzungen aus diesem jetzigen Leben.

Bei der Bearbeitung (= mediale Übernahme) dieser störenden Einflüsse übernimmt das Medium im Trance-Zustand dann die gespürte Energie-Einheit, d.h. sie inkorporiert diese für den Zeitraum der Bearbeitung, so dass die Persönlichkeit von  damals wieder ein Äußerungsinstrument zur Verfügung hat.
Die Durcharbeitung der noch vorhandenen Traumen des Patienten findet  dann im Emotional- bzw. Astralkörper des Mediums als Substitut des Patienten statt.
Diese Durcharbeitung ist dann die Aufgabe des begleitenden Therapeuten - der macht  quasi eine Gesprächstherapie mit der wiederbelebten Persönlichkeit von  damals.

Bei der Übernahme eines nicht-integrierten früheren Lebens spürt das Medium zunehmend von innen her eine Manifestation einer fremden Energieschwingung Gestalt annehmen,  bis die Persönlichkeit von damals beim Medium innerlich mit all ihren traumatischen Erlebnissen ganz präsent ist.

Bei dem Vorgang der Inkorporation bzw. der Übernahme eines Besetzers kommt dieser von außen auf das Medium zu und “überschattet” es gewissermaßen.
(“... als wenn sich einem eine Energiehülse über den Kopf stülpt ...”)

Während der Bearbeitung durch den Therapeuten steht das Medium mit seinem Ich-Bewusstsein praktisch neben sich und ist Beobachter und Erlebender gleichzeitig (und kann in diesen Prozess von sich aus nicht  mehr eingreifen): Wünschenswert ist dabei ein Halbtrance-Zustand, damit  später nach der Bearbeitungssitzung zusätzliche Informationen - die  während der Sitzung selbst nicht zur Sprache kamen - vom Medium nachgeliefert  werden können.

Diese Informationen kann dann der Gesprächsführer-Therapeut in die  nächste Sitzung mit einfließen lassen, was sogar notwendig ist bei  Übernahmen, bei denen es sich z.B. um Babies, Behinderte, Missbrauchte  (oder auch Tiere bei Besetzungen) handelt.

Meditation
Eine Form der Selbstbesinnung. Im Entspannungszustand betreibt man gewissermaßen Seelenhygiene: entweder - je nach Persönlichkeitsstruktur des Übenden -  mehr emotional strebend, mehr mystisch, um Seelenfrieden und Seelenglück im Einssein mit dem Göttlichen in sich zu erleben oder mehr mental, um nach Erkenntnis seiner Seele und damit des Göttlichen zu streben. Man geht davon aus, dass der Mensch eigentlich eine Seele ist, die sich durch die dreifache Persönlichkeit von Inkarnation zur Inkarnation immer besser zum Ausdruck bringen will, und dass man nicht so lange abwarten braucht, bis die Lebensumstände mittels Leidensdruck uns zu bestimmten Entwicklungsschritten nötigen, sondern dass wir durch Meditation unsere spirituelle Entwicklung bewusst vollziehen und beschleunigen können (... wenn man sich denn überwinden kann, seine Meditationsübungen täglich zu machen: Meditationsanleitung für Beginner siehe hier).

Mikrokosmos – Makrokosmos
Alles Sein ist eingebunden in einer ‚Großen Kette des Seins’ (Ken WILBER), oder in immer umfassenderen Überganzen, bzw. Metasystemen.
Und wenn man nach esoterischer Lesart davon ausgeht, dass ein Planet eigentlich nur das physische Ausdrucksinstrument einer sich in Entwicklung befindenden bewussten Entität – einem planetarischem Logos ist, der auch als ‚Himmlischer Mensch’ bezeichnet wird... und dass ein Sonnensystem aus dieser Sicht nur der physische Körper einer noch größeren sich in Entwicklung befindenden bewussten Entität ist – einem Sonnen-Logos, so sind wir dem sogenannten Hylozoismus (Urstoff-Beseeltheit, bzw. „entifizierte“ Natur = mit Entitäten oder Wesenheiten beseelte Substanz) schon ganz nahe.
Der Mensch als mikrokosmische Entität ist nach dieser Lesart ein Abbild der Entität des Sonnensystems, bzw. des makrokosmischen Sonnen-Logos.
Vielleicht mag das Diagramm V: ‚Evolution eines Sonnenlogos’, sowie das Diagramm VIII: ‘Der Egoische Lotos und die Zentren’ unter dem Pkt. 3.2: Der Mensch als Teil der Gesamtschöpfung des Grundlagenwissens diese Sicht schön veranschaulichen.
Darüber hinaus könnte auch die pdf-Datei über die einleitenden Bemerkungen von ALICE A. BAILEY und Meister DJWHAL KHUL zu der „Abhandlung über Kosmisches Feuer“ die mentale Neugier des einen oder anderen Lesers  erwecken.
pdf-Datei: I.   FEUER IM MAKROKOSMOS / II.  FEUER IM MIKROKOSMOS / III. FEUER IN DER MANIFESTATION

Nach-Tod-Bewusstsein
Nach dem leiblichen Tod ist das menschliche Bewusstsein ja nicht einfach aufgelöst (weil das Bewusstsein ja nicht eine Folge von biologisch-neuronalen Vorgängen ist!
Sondern das menschliche Bewusstsein bzw. die menschliche Seele benutzt während seiner/ihrer Inkarnation quasi Ausdrucksinstrumente, um sich auszudrücken - mental, emotional und physisch - die es/sie sich aus den entsprechenden Substanzen der verschiedenen Seins-Ebenen erbaut.
Beim sogenannten Tod legt die Seele zunächst nur erst einmal das physische Ausdrucksinstrument ab und ist somit eigentlich immer noch nicht die Seele pur, sondern besitzt immer noch die gleiche Persönlichkeit (nur ohne physischen Körper) mit noch immer den gleichen Gefühle, Überzeugungen, dem gleichen Charakter.
Wenn der Verstorbene nicht erdgebunden bleibt, geht er zunächst in die nächste Seins-Ebene (= die Astralebene), und von dort entscheidet es sich dann (entsprechend seine Seelengesamtentwicklungsreife) wie es weitergeht.
Eine aufschlussreiche Info über das Nach-Tod-Bewusstsein im “Jenseits” für  den Durchschnittsmenschen findet man in den zwei schönen Bänden von Robert James Lees.
Für den tiefer interessierten Menschen empfehle ich die entsprechenden Textstellen in der Bailey -Literatur. z.B. in dem Buch “Esoterisches Heilen”, Kapitel VI. Die Kunst der Ausmerzung, Seite 529ff.
Dort wird differenziert zwischen 3 unterschiedlich hoch entwickelten Seelen:
1. Dem Durchschnittsmenschen... dem “kamischen” Menschen
2. Dem integrierten Menschen... der “kama-manasischer” Persönlichkeit
3. Dem vorgeschrittenen ... manasischen... Menschen, dessen Bewusstsein hauptsächlich in der Welt des Denkens zentralisiert ist.
Je nach der Seelengesamtentwicklungs- bzw. Bewusstseinsreife wird in der angegebenen Literatur ein mehr oder weniger schnelles Vorwärtsschreiten hin zur nächsten Inkarnation geschildert.

Nah-Tod-Erlebnis (NTE) = Nahtod-Bewusstsein
(engl. Near-Death-Experience = NDE)
Viele klinisch Tote, z. B. durch Autounfall, berichten nach der Wiederbelebung davon, daß sie sich für eine gewisse Zeit außerhalb ihres physischen Körpers befanden. Sie konnten z. T. sehr genau beschreiben was zwischen den Helfern gesprochen wurde und was konkret an ihrem Körper für Maßnamen vollzogen wurden. Andere berichteten von einem Lichttunnel, durch den sie hindurchflogen und desweiteren von einem wunderbaren Gefühl des Friedens und des Glücks, so dass sie nicht mehr zurück in ihren Körper wollten. Solche geschilderten Erlebnisse eines Nahtod-Bewusstseins lassen es logisch erscheinen, dass es auch ein Nach-Tod-Bewusstsein gibt!
Mehr und Ausführlicheres zu Nah-Tod-Erlebnissen auf http://www.bhakti-yoga.ch/

Past Life (Mehrz. Past Lives)
(engl.) = früheres oder vergangenes Leben. Bei der Bearbeitung von Traumen aus früheren Leben, z. B. mittels Rückführung, hat sich oftmals für “früheres Leben” der englische Begriff “Past Life” eingebürgert und für die nachträgliche Psychotherapie der damaligen Traumen der Begriff: “Integration eines (nicht-integrierten) Past Life´s” (Integration in das Gesamterfahrungsgut der in Entwicklung begriffenen Seele, welches dann in dem überdauerden sogenannten “Kausalkörper” gespeichert wird).

Platonische Körper/heilige Geometrie
Die Geometrie ist die Wissenschaft der Eigenheiten von Gebilden der Ebenen und des Raumes... damit quasi die Wissenschaft vom Aufbau des Universums und der Materie. Ob in der Blume, ob im Wasserwirbel oder in einer Galaxie, überall treffen wir auf die gleichen Muster und die darin enthaltenen Informationen.
Besonderer Bedeutung kommen dabei den regelmäßigen Polyedern zu (dreidimensionale Körper mit Oberflächen aus denselben regelmäßigen Vielecken, wobei in jeder dieser Ecken gleich viele dieser Vielecke zusammenstoßen).
Platon hat diese später nach ihm benannten Körper in seine Philosophie eingebaut, indem er sie mit den vier Elementen Erde (Würfel), Wasser (Ikosaeder), Luft (Oktaeder), Feuer (Tetraeder) und mit dem Äther (quinta essentia) (Dodekaeder) in Verbindung brachte.
Da in diesen (geometrischen) Bausteinen der ursprüngliche Aufbau der Schöpfung gesehen wird, wird diese Geometrie gern als "heilig" bezeichnet.
Eine sehr informative Seite zu den Platonischen Körpern findet man unter diesem Link der Universität Bayreuth.

psychosomatische Störung
Eine körperliche Krankheit, die keine organische Ursache hat, sondern die auf eine psychische oder emotionale Störung hinweisen will: der Betroffene verdrängte nur beim ersten Erscheinen seines emotionalen Betroffenseins (emotionale Verletzung, Gefühls- oder Bedürfniskonflikt) diese rein psychische Reaktion (= Flucht -oder Vermeidungsstrategie als 1.Hilfe-Maßnahme) und das Lebens-System mechanisierte dann diesen Prozeß: es wurde zu einem Abwehrmechanismus! Aber auf Dauer gesehen ist es so, dass es das System dann doch in seiner Entwicklung blockiert. Es wäre so, als wenn eine fürsorgliche Mutter ihr Kind - um es zu schützen - in einen Laufstall setzen würde, und dieses mit 18 Jahren immer noch darinsitzen würde: was zuerst ein Schutz war, ist jetzt zu einem Hindernis für einen reiferen Lebensvollzug geworden. Der Organismus, bzw. das System muss also dafür sorgen, dass der “Bewohner” wieder aufmerksam wird, dass etwas in Ordnung gebracht werden muss: es werden stärkere Zeichen gesetzt - eben die körperlichen Störungen, die eigentlich keine körperlichen sind.

Reinkarnation
(gesprochen: Re-Inkarnation, übersetzt: Wiedergeburt). Der Glaube oder die Annahme, die (Arbeits-)Hypothese, daß auch das menschliche Leben dem Gesetz des ewigen Kreislaufs (z. B. Wasserkreislauf, Lebenskreislauf der Natur, Ein- und Ausatem, Materie-Energie-Umwandlungskreislauf) und damit dem ewigen Entwicklungsprozeß des Seins unterworfen ist. Zu schade doch, dass die Jenseitszeit danach kein Dauerurlaub ist!! Es ist wohl eher wie ein Schulsystem mit Klassen und zu bewältigendem Lehrstoff, nur dass man begreifen müsste, daß Sitzenbleiben nicht als Strafe zu verstehen ist, sondern als Privileg, eine Sache solange üben zu dürfen , bis wir das befriedigende Gefühl der Kompetenz erleben (z. B. wie beim Raufschrauben des Level im Computerspiel). Siehe auch “frühere Leben”.
Vertiefendes dazu, siehe auch Grundlagen: 3.1 Zyklische Entwicklung, Wiedergeburt und Karma

Rückführung
Eine Methode, eine Person erlebnismäßig in Kontakt zu bringen mit einem ihrer Vorleben - zum Zwecke der Heilung von damaligen seelischen Verletzungen, die im Unterbewussten dieser Person noch vorhanden und mitverantwortlich für psychische oder psychosomatische Probleme sein können. Im Prinzip handelt es sich um die gleiche Arbeitshypothese wie in der tiefenpsycholisch fundierten Psychotherapie, nur dass dort der Zeitpunkt der seelischen Verletzungen nicht so weit zurückverlegt wird, sondern nur zurück in die Zeit von der Schwangerschaft bis zum 7. Lebensjahr. Die Technik der Rückführung ist unterschiedlich: mittels Tiefenentspannung, Hypnose, Atemtechnik . Eine weniger bekannte Möglichkeit Traumen aus früheren Leben zu bearbeiten, ist die schon beschriebene Methode der ‘Medialen Übernahme’, die eben nicht nur bei eigenständigen Wesenheiten (sprich: erdgebundenen Verstorbenen) funktioniert, sondern - so unglaublich das zunächst klingen mag - auch bei nicht-integrierten Past Lives. Es scheint so zu sein, dass so ein nicht-integriertes Past Life noch sehr  viel Eigendynamik hat, so dass eine geschulte, sensitive Person es genauso übernehmen kann wie einen Besetzer. Das hat immer dann einen Vorteil - im Gegensatz zur eigentlichen Rückführung - wenn es sich bei dem Klienten  z. B. um eine sehr labile Person oder etwa um ein Kind handelt.

Siebter Strahl
Ein Strahl ist ein Name für eine besondere Kraftart oder Energie-Manifestation, die allem innewohnt, wobei der Schwerpunkt auf der Qualität liegt, die von dieser Kraft entfaltet wird, und nicht auf dem Formaspekt, den der Strahl hervorruft.
Nach den Lehren von Djwahl Khul (Bailey-Literatur) gibt es im ganzen Sonnensystem nichts, gleichgültig in welchem Stadium der Entwicklung es sich befinden mag, was nicht zu einem der sieben Strahlen gehört.
Die jeweiligen Strahlen kommen zyklisch in Inkarnation und bringen dadurch die Besonderheiten der Evolutionsperioden… die besonderen Zivilisationen… hervor und bringen dadurch der Menschheit neues Wissen… neue Erkenntnisse.

Für die aktuelle Zeit handelt es sich um das Hereinkommen des 7. Strahles…

„…eines Strahls, der in engstem Zusammenhang mit der Manifestationsebene steht, d.h. der physischen Ebene, die ja (innerhalb des größeren Zyklus) für das Dasein des Menschen verantwortlich und die Quelle seiner Zukunftshoffnung ist.
Der siebente (fünfte manasische) Strahl kommt immer während einer Übergangsperiode von einem Naturreich zum anderen zur Manifestation, und darin liegt das Geheimnis der besonderen Dienstleistung seines planetarischen Logos. Er überwacht die Vorgänge der:

Umwandlung/Inkarnation/Übertragung.
[…]
Das gilt in gleicher Weise für die Inkarnation eines Menschen wie für die einer Gruppe, einer Idee oder überhaupt aller Wesen, die eine Stufe unter der solaren Wesenheit stehen…
[…]
Das ist der Grund, warum seine Kraft gerade zur jetzigen Zeit einströmt, denn eben jetzt nähert sich eine tiefgreifende Bewegung ihrem Ziel, und eine Übertragung ist im Gang, die nach seiner besonderen Art von Energie verlangt.
[…]
Während seines Zyklus von nahezu zweitausendfünfhundert Jahren wird eine bestimmte Anzahl von Menschen auf den Pfad der Einweihung übergehen und zumindest die erste Einweihung erlangen…
[…]
Im Verlauf des gleichen Zyklus wird eine Überführung von Einheiten aus dem Tierreich ins Menschenreich innerhalb der fünften Kette stattfinden…
[…]
Die Macht … wird das Pflanzenreich tiefgreifend beeinflussen, alte Arten zur Verdunkelung, und neue zum Vorschein bringen; sie wird sich im Mineralreich zeigen, dort chemische Vorgänge anregen und nebenbei radioaktive Einheiten auslösen, die der Wissenschaft neue Kenntnisse verschaffen werden. In den elementaren Naturreichen und den darin befindlichen Gruppenseelen erleichtert sie die Übertragung von Atomen.
So weittragend sind die Wirkungen dieses Strahls, sowohl auf die Deva- als auch auf die Menschen-Einheiten in den betreffenden Naturreichen, dass sich ganz neue Umweltbedingungen zugunsten dieser neuen Typen entwickeln und ganz neue Eigenschaften in der Menschenrasse auftreten werden.
In obigen Ausführungen haben wir bis zu einem gewissen Grad die Art von Kraft untersucht, die vermittels des siebenten Strahls zum Ausdruck kommt, und dabei haben wir gesehen, dass sie das große umwandelnde und überführende Werkzeug des Logos ist, und dass sie einen mächtigen Einfluss sowohl auf die Deva- als auch auf die Menscheneinheiten hat; wir stellten außerdem fest, dass die Hauptaufgabe des Logos des siebenten Strahls vor allem in der Anpassung oder Gestaltung der Form besteht, um sie den Bedürfnissen irgendeiner besonderen Entität angemessen zu machen. Bei all dieser konstruktiven Tätigkeit des Formenaufbaues machen sich bestimmte Faktoren bemerkbar, die an dieser Stelle aufgezählt werden müssen, weil sie gerade für diesen besonderen Himmlischen Menschen, und besonders für die physische Ebene, unser Erfahrungsgebiet, von Bedeutung sind. Diese Faktoren sind:

Erstens. Der Wille oder die unbeirrbar verfolgte Absicht irgendeiner Entität.
Zweitens. Das Material, das sich das Leben zu seiner Manifestation aussucht. Dieses Material ist bekanntlich innerhalb des Grenzrings in sieben Graden und neunundvierzig Untergraden zu finden.
Drittens. Die Bauleute [die Devas], die dem göttlichen Vorhaben als Werkzeug dienen und die Materie nach einem bestimmten Plan gestalten. Diese Bauleute entwickeln die Formen aus ihrem eigenen Wesen und ihrer eigenen Substanz heraus.
Viertens. Ein Plan, nach dem das Werk vor sich geht; er wird den Bauleuten mitgeteilt und ist [dann] in ihrem Bewusstsein latent vorhanden. Sie entwickeln die Form des Erhabenen Himmlischen Menschen [des Sonnenlogos], der Himmlischen Menschen [der Planetarischen Logoi], der menschlichen Einheiten und aller Formen von innen nach außen; sie erzeugen die mit eigener Identität begabten Daseinsformen, gleich, wie eine Mutter einen bewussten Sohn aus der Materie ihres eigenen Körpers erbaut und hervorbringt, der trotz bestimmter Rassenmerkmale dennoch eigenes Bewusstsein und eigenen Willen aufweist und sich dreifältig manifestiert. Dabei muss man stets die Tatsache im Auge behalten, dass die Deva-Evolution mit der von ihr gehandhabten Essenz identisch ist.
Letztlich. Bestimmte Worte oder Mantrische Laute, die, von einem größeren Leben angestimmt, stets die geringeren Leben zur Erzielung eines konstruktiven Zweckes antreiben können.

Diese Worte werden angestimmt von

  • Einem Sonnenlogos. Das dreifache Wort setzt eine siebenfache Schwingung in Bewegung.
  • Einem Himmlischen Menschen, der dadurch seinen Grundplan und alles, was darin enthalten ist, zum evolutionären objektiven Dasein bringt.
  • Der Monade [dem Geistaspekt des Menschen], deren dreifaches Wort eine siebenfache Schwingung in Bewegung setzt.
  • Dem Ego [der menschlichen Seele, als Ausdrucksorgan der Monade], das - durch klangvolles Anstimmen - ein menschliches Wesen in den drei Welten erzeugt [die dreifache Persönlichkeit mit ihrer Denk-, Fühl- und Körpernatur].“

(Djwhal Khul, Alice Bailey: Abhandlung über kosmisches Feuer, Seite 443 ff. (engl.) bzw. 525 ff. (deutsch))

spirituelle Entwicklung
In Anlehnung an die Maslow´sche Bedürfnishierarchie können wir davon ausgehen, daß wir nicht nur ein sich selbstregulierendes, biologisches System sind mit dem einzigen Zweck des reinen Überlebens, sondern wir sind gewissermaßen ein Doppelwesen: ein Mensch als Naturwesen (mit den drei Persönlichkeitsbereichen der Körpernatur, der Fühl- und Wunschnatur und der Denknatur) und der Mensch als Geistwesen.
-> Schematische Darstellung
-> Künstlerische Darstellung
Ist die dreifache Persönlichkeit weit genug entwickelt, taucht die Frage nach dem tieferen (oder auch höheren!) Sinn auf. Gibt es eine Seele? Gott? Das Geistige? Das Geistig-Göttliche in uns?   Die Suche nach Antwort auf diese Fragen, mit dem übenden Bemühen, die Antworten “am eigenen Leib” zu erfahren, nennt man “spirituelle Entwicklung”. Geeignete Übungswege können u. a. Meditation, Yoga, luzides Träumen sein.
Es liegt nahe, “Krank-Sein” (organisch, psychosomatisch, psychisch) auch als Indiz dafür anzusehen, dass der Kranke an dem Mangel der Anbindung an seine spirituelle Seinsseite krankt. Insofern ist es konsequent, dass zunehmend auch im Klinikbereich das klassische Therapie -Angebot für üblicherweise psychosomatisch und psychotherapeutisch zu behandelnde Erkrankungen durch geistige und energetische Behandlungsverfahren, in denen also die spirituelle Dimension im Selbst- und Menschenbild nicht fehlt, erweitert wird.
Die Beschäftigung mit spirituellen Krisen, der Einsatz von Sensitivität und geistigem Heilen bei psychosomatischen und psychischen Störungen in solchen Projekten zeigt auf, dass bei Patienten ein großes Bedürfnis vorhanden ist, kompetente Fachleute vorzufinden, die gleichzeitig Wissen und Offenheit für komplementäre Methoden der Diagnostik und Therapie besitzen. Der Suche der kranken Menschen nach spirituellen Dimensionen im Zusammenhang mit ihren psychischen und körperlichen Erkrankungen und der Suche nach geistigen Heilmethoden wird in solchen Projekten Rechnung getragen.
Drei Beispiele dazu sind zu finden unter: http://www.heiligenfeld.de ( = Fachklinik Heiligenfeld in Bad Kissingen), http://www.caduceus.de  ( = Caduceus-Klinik in Bad Bevensen)    und: http://www.jakobboesch.ch (= Chefarzt der Externen Psychiatrischen Dienste Baselland). Auf dieser Site findet man noch viele zusätzliche Informationen zu Störungen durch erdgebundene Verstorbene wie auch übergreifend zum Paradigma-Wechsel in der Medizin.

Spukgeist
Ein erdgebundener Verstorbener (eine erdgebundene Seele), der (die) sich statt an eine lebende Person hält bzw. orientiert, sich an einer bevorzugten Örtlichkeit “zuhause” fühlt.
Lässt sich leicht “erlösen” mittels der Technik der medialen Übernahme.

tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Diese Psychotherapiemethode geht davon aus, dass psychische oder auch psychosomatische Störungen durch einen inneren, emotionalen Konflikt verursacht sind, dessen Grundlage (vorrangig) in den ersten sieben Lebensjahren gelegt worden ist. In dieser Zeit ist das kindliche Ich, das in diesen ersten 7 Jahren vier Entwicklungsphasen bezüglich menschlicher Grundbedürfnisse durchläuft, sehr verletzlich, so dass es leicht zu Konfliktsituationen kommt, die es nicht zu lösen weiß. Im späteren Alter können auslösende Situationen (Versuchungs-/Versagenssituationen) daran anknüpfen und Symptome bzw. psychische Störungen hervorrufen. Das Hauptanliegen der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie ist es, die in der Tiefe verborgenen Konflikte aufzudecken, sie dem Patienten bewusst zu machen und es ihm damit zu ermöglichen,  durch Neubewertung sich aus dieser “nicht mehr gültigen” Konfliktsituation zu befreien.
(siehe dazu auch das für Laien sehr verständliche Buch von Fritz Riemann!)
Da Bewusstmachung allein oft nicht ausreicht, tendiert ein guter Therapeut natürlich dazu methodenübergreifend auch Übungselemente z. B. aus der Verhaltenstherapie  mit einzubauen. Seltsamerweise gibt es noch (?Fach-)Leute, die es nicht für richtig halten, Methoden miteinander zu vermischen und als Kassentherapeut ist es sogar verboten!

Tod
Gemeint ist damit eigentlich nur der leibliche Tod, aber nachdem viele Menschen noch nicht auf dem neuesten Informationsstand sind, verbinden sie damit das endgültige und ewige Nicht-Sein. Erfahrungen von vielen Menschen, die schon mal klinisch tot waren (= ein Nahtod-Erlebnis hatten) und von Menschen, die im Entspannungszustand aus ihrem physischen Körper (AKE = AußerKörperlicheErfahrung, OBE = Out-of-Body-Experience) aussteigen können, gibt es in einer Menge Bücher, z. T. gesammelt von Ärzten bzw. Parapsychologen.

transpersonale Psychologie
Die Richtung in der Psychologie, die davon ausgeht, dass es doch eine überdauernde Seele gibt, und dass der Mensch eben nicht nur ein sich selbst regulierendes, biologisches System ist, das lediglich an der  Befriedigung seiner biologischen und sozialen Bedürfnisse interessiert ist. Was ist letztlich das Agens, die wirkende und treibende Kraft dahinter? Lässt sich das nicht doch irgendwie ergründen - wenn vielleicht auch nicht mit den bis heute anerkannten wissenschaftlichen (= statistischen)  Methoden. Und gibt es nicht psychische Störungen, die nicht aus Bedürfniskonflikten der “niederen” Persönlichkeit stammen, sondern aus einem Konflikt zwischen dieser Persönlichkeit und dem höheren, dem geistigen Teil des Menschen? Wie müsste ein Mensch angemessen behandelt werden, dessen psychischen Probleme aus solch einem Konflikt herrührt? Das Deutsche Kollegium für Transpersonale Psychologie und Psychotherapie (DKTP) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Transpersonale Psychologie und Psychotherapie akademisch zu durchdringen und in die deutschen Hochschulen durch Forschung, Lehre und Weiterbildung zu integrieren. Man findet auf dieser Web-Site (Unterseite: Über uns) auch eine weitere schöne, etwas weiter gefasste und trotzdem prägnante, Beschreibung von “Transpersonaler Psychologie”.
Weitere transpersonale Aktivitäten siehe: http://www.transpersonal.de und http://transpersonal.com/

Übermensch
Der Begriff „Übermensch“ wird von verschiedenen Seiten mit unterschiedlichem Bedeutungsgehalt benutzt.
Am bekanntesten ist wohl der Typus nach Nietzsche als „Idealbild des Menschenmöglichen“, und zwar  durch einen höheren Grad derselben Eigenart: durch eine ausgeweitete Persönlichkeit, ein vergrößertes und übertriebenes Ich, vermehrte Macht des Denkens und erhöhte Vitalkraft – gewissermaßen ein ichhaftes Übermenschentum, das sich durch mentale und vitale Herrschaft über die normale Menschheit durchsetzt.
Oder der „Herrenmensch“ in der Ideologie des Nationalsozialismus, der das Gegenstück zu dem „Untermenschen“ darstellte (dessen angebliche Unterlegenheit nicht mehr soziologisch, sondern biologisch begründet wurde)... und der als Angehöriger einer angeblich geistig, politisch und kulturell überlegene „Herrenrasse“
nordischer Abstammung das Recht hätte, über andere zu herrschen und sie zu unterdrücken... oder sogar auszurotten.
Aurobindos „Übermensch“ (superman) meint aber etwas total anders!
Er meint damit eine noch ausstehende Evolution, die eine neue Spezies Mensch hervorbringen würde, quasi ein Wesen mit der Souveränität des Göttlichen Geistes bis hinunter zu seinen eigenen Ausdrucks-„Werkzeugen“... ein Wesen, das also sein Göttliches Selbst bis hinein in seine Verkörperung ... bis  hinein in die Körperzellen - verwirklicht hat.
Das bedeutet aber, dass die Göttliche Kraft, die er auch die „Wahrheits-Kraft des Göttlichen Lichts“, die „schöpferische Bewusstseins-Kraft“ oder das „Supramental“ nennt, auf die Erde herabkommen muss und als eine lebendige Kraft dann im gesamten Erdbewusstsein „verankert“ sein muss, so wie das Denkmental und das höhere Mental bereits da sind.
Aber, meint Aurobindo, so wie ein  Tier aus der Gegenwart der denkenden Mentalkraft keinen Vorteil ziehen kann... und ein unentwickelter Mensch nicht aus der Gegenwart der höheren mentalen Kraft, so wird auch nicht jeder beliebige Mensch in der Lage sein können, von der Gegenwart der supramentalen Kraft zu profitieren.
Man müsste bereit sein, die Bedingungen und Entwicklungsstufen Stück für Stück auf sich zu nehmen, die für die Verwirklichung und Transformation erforderlich sind.
Und das hieße, man müsste absolut aufrichtig danach streben und diese Verwirklichung und Transformation als Teil seiner Suche nach dem Schöpfungssinn und anschließender Erfüllung des Willens dieser höchstschöpferischen Kraft in sich betrachten... man dürfte auf nichts weiter als der Erfüllung jenes Willens bestehen, was es auch zunächst einmal  sei: Seelenverwirklichung, Spiritualisierung oder Supramentalisierung.
Es sollte als die Erfüllung des intelligenten Wirkens des immanenten und transzendenten Gottes angesehen werden, nicht als persönliche Leistung und Beglückung.
Die Vorbedingung – nämlich die Verankerung dieser Supramentalen Kraft und seines Wahrheitsbewusstseins im Erdbewusstsein – hat Aurobindo zusammen mit seinem geistigen weiblichen Komplementär-Pol Mira Alfassa (in seinem Ashram ‘Mutter’ genannt) schon geschaffen  und ... (dieser transformativen Höllenarbeit verlieh Aurobindo in ergreifender poetischer Form hier Ausdruck) ... darüber hinaus eine Umprogrammierung der Zellen so weit vorangebracht, dass ein erster Übermensch im Sinne einer neuen Spezies jetzt in Erscheinung treten könnte! (Das war quasi ihr Auftrag!).
Hier im Schaubild als “Geistmenschentum” bezeichnet.
Die Verwirklichung der letzten Stufe hat Sri Aurobindo in seinem epischen Werk Savitri beeindruckend beschrieben (siehe hier).

Interessante Beleuchtung der Thematik aus der Sicht der Bailey-Literatur, siehe Glossar-Eintrag “Siebter Strahl”.

Vertiefendes aus der “Aurobindo-Literatur” dazu gibt es in der Beschreibung von drei interessanten Büchern in der Literaturliste III.
1. SRI AUROBINDO 1948/1995: Die Offenbarung des Supramentalen
2. SATPREM 2006: Das Mental der Zellen
3. SRI AUROBINDO: Savitri – Eine Sage und ein Gleichnis (worin Aurobindo aus der Sicht einer der höchsten Bewusstseins-Ebenen in poetischer Form mittels eines brillanten Epos sein im eigenen Bewusstsein erfahrenes Wissen - und somit gewissermaßen als eine autobiographische Darstellung seines eigenen geistigen Weges – über die Umwandlung der Menschheit darstellt.) 

Als eine gute Einführung in diese Thematik sei das Buch von SATPREM empfohlen:
SATPREM 2010: Sri Aurobindo oder Das Abenteuer des Bewusstseins.

Noch viel tiefer gehend und fundierter beschreibt VREKHEM die „Mission“ von Aurobindo und der ‘Mutter’:
VREKHEM, Georges van 1995/2014: Über den Menschen hinaus. Leben und Werk von Sri Aurobindo und Mutter.
 

Yoga
"Yoga” bedeutet soviel wie anjochen, anbinden, einigen. Gemeint ist damit das “Anbinden" unseres vordergründigen alltäglichen Lebens an den tieferen Lebenshintergrund - das Zusammenbringen bzw. das Einen unseres kleinen, vordergründigen Ichs (unserer dreifachen Persönlichkeit) mit unserem höheren, wahren SELBST oder unserer SEELE. Zu den drei Ausdrucks- bzw. Lebensbereichen des Menschen (geistige, seelische, körperliche Natur), gibt es auch drei Hauptarten des Yoga zwecks Selbstschulung:
 
1. Karma-Yoga, der Yoga des Wirkens bzw. des wirksamen Tätigseins
Er ist der älteste Yoga und bezieht sich auf unsere physische Natur; er will den Menschen die Herrschaft über seine Organe und seinen ganzen mechanischen Apparat geben (in der Unterart des Hatha-Yoga), um ihn durch wirksames Tätigsein für selbstlose Werke oder den Dienst einzusetzen.

2. Bhakti-Yoga, der Yoga des Herzens oder der Liebe.
Er lehrt den Menschen durch glühende Hingabe all seiner Gefühle, das  Ziel der Vereinigung mit seiner göttlichen SEELE zu erreichen. Dieser Yoga hat seinen Schwerpunkt in der Empfindungs-, Fühl- und Wunschnatur des Menschen.

3. Raja-Yoga [Radscha], der  Weg der willentlichen Gedankenbeherrschung - der Yoga des Denkens oder Willens.
Dieser Weg fußt auf den Yoga-Sutras des PATANJALI [Patandschali], die höchste Autorität auf dem Gebiet des Raja-Yoga. Er war der erste, der vor mehr als 2ooo Jahren diese Lehrsätze in rund 2oo Aphorismen (Kernsprüche) schriftlich niedergelegt hat.  Vorher sollen diese Yoga-Sutras (Lehr- oder Leitsätze) nur aus dem Gedächtnis durch mündliche Überlieferung an wenig Auserwählte weitergegeben worden sein. Dieser Übungsweg umfasst alle anderen Yoga-Wege. Er wird als der Höhepunkt angesehen, der das Werk der Entwicklung des Menschen vollendet, indem er durch die Wissenschaft des Denkens und des zielbewußten Willens den gesamten niederen dreifachen Menschen koordiniert und ihn zum geeigneten Instrument für die SEELE macht.
siehe auch: Mensch als Doppelwesen: Naturwesen einerseits - Geistwesen andererseits
-
> Schematische Darstellung    -> Künstlerische Darstellung

Wiedergeburt
Das gleiche wie “Reinkarnation”, nur auf deutsch.

WILBER, Ken
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wird als einer der ganz großen Denker unserer Zeit angesehen: Schon nach der Veröffentlichung seiner ersten Bücher nannte man ihn den „Einstein der Bewusstseinsforschung“.
Heute ist er einer der führenden Vertreter eines ganzheitlichen Menschen- und Weltbildes, das für die Perspektiven der Zukunft einen faszinierenden und positiven Ausblick bietet: für Gebiete wie Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Erziehung, Psychologie, Therapie und Spiritualität . Ihm wird aus verschiedenen Kreisen hohes Lob gezollt, aber ebenso begegnet ihm – natürlich (!) –  auch immer wieder beißende Kritik.

Vita siehe --> http://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Wilber

In Amerika hat Wilber ein "Integrales Institut" ins Leben gerufen, in dem über 400 Forscher und Forscherinnen aus den verschiedensten Disziplinen (Wirtschaft, Politik, Psychologie, Medizin, Pädagogik, Recht, Religion, Ökologie usw.) sich daran versuchen eine integralen Sicht der Welt, des SEINS und des BEWUSST-SEINS zu fördern. --> http://de.wikipedia.org/wiki/Integral_Institute

Er schrieb zahlreiche Artikel für Fachzeitschriften und ist heute Autor von über zwanzig Büchern, die zum Teil in bis zu dreißig Sprachen übersetzt wurden.

Interessierte Leser mögen sich näher in der Literaturliste informieren, oder auf den Seiten des Deutschen Integralen Forums, desses Ziel die Bekanntmachung und Förderung der integralen Theorie und Praxis im deutschsprachigen Raum ist.

WILBER; Ken: Vom Tier zu den Göttern. Die große Kette des Seins. Herausgeberin: Edith ZUNDEL.

WILBER, Ken: Integrale Psychologie. Geist, Bewußtsein, Psychologie, Therapie.
...und hier aus diesem Buch eine kompakte tabellarische Zusammenfassung seiner Bewusst -Seins-Entwicklungsstufen

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